| Ach, spricht er, die größte Freud’ ist doch die Zufriedenheit. |
| An den alten Bäumen hämmert der Specht am meisten. |
| Das Gute – dieser Satz steht fest – ist stets das Böse, was man läßt. |
| Der Beste muß mitunter lügen, zuweilen tut er’s mit Vergnügen. |
| Dummheit ist auch eine natürliche Begabung. |
| Gedanken sind nicht stets parat, man schreibt auch, wenn man keine hat. |
| Gewißheit gibt allein die Mathematik. Aber leider streift sie nur den Oberrock der Dinge. Wer je ein gründliches Erstaunen über die Welt empfunden, will mehr. Er philosophiert. |
| Ist drum schlecht die Welt, weil sie dir nicht gefällt? |
| Kalte Füße sind lästig, besonders die eigenen. |
| Man kann sein Geld nicht schlechter anlegen als in ungezogenen Kindern. |
| Musik wird oft nicht schön gefunden, weil sie stets mit Geräusch verbunden. |
| Nur immer fix – sonst kriegste nix. |
| Rotwein ist für alte Knaben eine von den besten Gaben. |
| Schwäche ist mißtrauisch. |
| Stets findet Überraschung statt da, wo man’s nicht erwartet hat. |
| Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr. |
| Vergebens predigt Salomo, die Leute machen’s doch nicht so. |
| Wenn ein Buch und ein Kopf zusammenstoßen und es klingt hohl, liegt das allemal am Buch? |
| Wenn man es nur versucht, so geht‘s. Das heißt: mitunter, doch nicht stets. |
| Wer anders glaubt, ist schlecht; wer anders denkt ist dumm. |
| Wer zusieht, sieht mehr, als wer mitspielt. |
| Wo man am meisten drauf erpicht, grad das bekommt man meistens nicht. |