Alle 22 gespeicherten Zitate von Wilhelm Busch


Ach, spricht er, die größte Freud’ ist doch die Zufriedenheit.
An den alten Bäumen hämmert der Specht am meisten.
Das Gute – dieser Satz steht fest – ist stets das Böse, was man läßt.
Der Beste muß mitunter lügen, zuweilen tut er’s mit Vergnügen.
Dummheit ist auch eine natürliche Begabung.
Gedanken sind nicht stets parat, man schreibt auch, wenn man keine hat.
Gewißheit gibt allein die Mathematik. Aber leider streift sie nur den Oberrock der Dinge. Wer je ein gründliches Erstaunen über die Welt empfunden, will mehr. Er philosophiert.
Ist drum schlecht die Welt, weil sie dir nicht gefällt?
Kalte Füße sind lästig, besonders die eigenen.
Man kann sein Geld nicht schlechter anlegen als in ungezogenen Kindern.
Musik wird oft nicht schön gefunden, weil sie stets mit Geräusch verbunden.
Nur immer fix – sonst kriegste nix.
Rotwein ist für alte Knaben eine von den besten Gaben.
Schwäche ist mißtrauisch.
Stets findet Überraschung statt da, wo man’s nicht erwartet hat.
Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr.
Vergebens predigt Salomo, die Leute machen’s doch nicht so.
Wenn ein Buch und ein Kopf zusammenstoßen und es klingt hohl, liegt das allemal am Buch?
Wenn man es nur versucht, so geht‘s. Das heißt: mitunter, doch nicht stets.
Wer anders glaubt, ist schlecht; wer anders denkt ist dumm.
Wer zusieht, sieht mehr, als wer mitspielt.
Wo man am meisten drauf erpicht, grad das bekommt man meistens nicht.

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2025-04-21T17:35:47+02:00

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